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Hintergrund

Das Konzept: Jeder Schweizer Pressezeichner zeigt seine drei bis fünf besten Arbeiten des vergangenen Jahres. Dem Besucher werden digitale Reproduktionen in einheitlicher Grösse gezeigt. Jeweils rund 45 bis 50 Zeichnerinnen und Zeichner aus der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin haben in den vergangenen Jahren an der Ausstellung teilgenommen – mit dabei selbstverständlich auch die bekanntesten Namen der Szene, die jeder aus den grossen Tageszeitungen oder Wochenzeitschriften kennt: Patrick Chappatte, Felix Schaad, Max Spring, Mix&Remix, Ruedi Widmer, Silvan Wegmann, Tom Künzli und viele andere mehr.

Die Location: Das Museum für Kommunikation in Bern bietet die optimalen Bedingungen für den begehbaren Rückblick auf die politischen Karikaturen und Cartoons. Mit dem Museum für Kommunikation beherbergt ganz bewusst eine Insitution mitten im politischen Epizentrum der Schweiz die Ausstellung. Bern ist für Deutschschweizer wie Romands gleichermassen erreichbar, das MfK geniesst einen exzellenten Ruf und bietet spannende Dauer- und Wechselausstellungen in unmittelbarer Nähe zu Berns historischer Altstadt.

Christine Egerszegi und Ruth Dreifuss an der Vernissage 2013

Das Begleitprogramm: Zum «Gezeichnet»-Konzept gehört, dass immer etwas läuft. Jeder Ausstellungstag bietet nicht nur an, sondern auch vor den Wänden Sehens- und Hörenswertes: Karikaturisten, die vor Ort anutreffen sind, prominente Politiker und Journalisten, die ihre persönliche Jahresbilanz ziehen und pointiert auf die vergangenen Monate zurückblicken. Zu den klingenden Namen der ersten Ausgaben gehören unter anderen: Ruth Dreifuss (alt Bundesrätin), Peter Bodenmann (SP-Präsident) Sandro Brotz (SRF-Rundschau), Alexander Tschäppät (Stadtpräsident Bern), Andreas Thiel (Kabarettist), Pedro Lenz (Schriftsteller), Gisela Widmer (Satirikerin), Philipp Müller (FDP-Präsident und Nationalrat), Geri Müller (Nationalrat und Stadtpräsident), Cedric Wermuth (SP-Vizepräsident) oder Abt Martin Werlen (Kloster Einsiedeln).  

Das Publikum: Das Besucherinteresse war im Rahmen der bisherigen sechs Ausgaben – ab 2008 anfänglich in der Galerie «Station8» im Bernischen Zuzwil, von 2012 bis 2014 im Kornhausforum Bern – stets überwältigend. Die zentrale Lage des Museums und aktuelle Schalgzeilen rund um die Freiheit der Satire tragen viel dazu bei, dass die Arbeit der Pressezeichner ein breites Publikum findet.   

Das Medienecho: «Gezeichnet» stösst auch in den nationalen Medien auf herausragende Beachtung: Fast jede zurückliegenden Ausgabe wurde unter anderem vom Schweizer Fernsehen mit der «Tagesschau» begleitet, daneben wurde die Ausstellung auch vom Schweizer Radio («Echo der Zeit», «Regionaljournal») und von Dutzenden nationalen, regionalen und lokalen Zeitungen und Online-Portalen abgedeckt: 20 Minuten, Blick, Bund, Berner Zeitung, Schweiz am Sonntag, Swissinfo, Tages-Anzeiger und viele andere mehr …